Von malerischen Landschaften, Bunkern und Schlaglöchern

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slow bike calendar Albanien, 28.04.-01.05.2011 slow bike & Burn

Nach einer verregneten Zeltübernachtung am Fusse der Staumauer des Komansees im Vorgarten von Janis Kneipe, machten wir uns hektisch auf den Weg zum Fähranleger. Wie immer hatten wir Slowbiker zu lange gefrühstückt. Unser Weg führte uns durch einen unbeleuchteten Tunnel, den uns ein im Nacken sitzender LKW ausleuchtete. Lohn für die Strapazen war die Fährfahrt. Abgesehen von der berauschenden Naturszene, die die felsige, teils bewaldete nordalbanische Landschaft bot, waren wir von den jungen Albanern fasziniert. Sie tranken an Deck Schnaps und am Ende tanzten sie zu ihren eigenen Gesängen (siehe Video).

Beeindruckt hat/haben uns:

• Radfahrer und -innen auf chinesischen Drahteseln in Shkodra
• Vielzahl der Tiere auf den Strassen (nach der Häufigkeit ihres Auftretens absteigend erwähnt): Kühe, Ziegen, Schafe, Pferde, Esel (teils mit Fuhrwerk), eine Schlange und ein (toter) Igel. Abseits der Strasse begegnete uns ein kleiner Skorpion auf einer Toilette.
Bunkeranlagen prägen das Landschaftsbild und treten häufig dort auf, wo man sie nicht vermutet: in völlig naturbelassenen Landstrichen (in Schwammerlform, siehe Foto) oder aber in gut gepflegten Einfamilienhaus-Vorgärten.
• Die Fahrt zum Koman-Stausee durch unbesiedeltes Gebiet trotz Schlaglochpiste.

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