Etappenziel auf den Fietsrouten

seite empfehlen seite drucken slow bike kontaktieren
slow bike calendar Belgien, 11.05.-18.05.2012

Oft hatten wir über den Moment gesprochen indem unser Fahrradcomputer 10.000 km anzeigen würde. In Romans (Ideal-) Vorstellungen hätte uns dieser Moment an einem spannenden, sprich exotischen Ort Asiens ereilt. Aber wie es das Schicksal so wollte, erklommen wir diesen Meilenstein im landschaftlich wenig ansprechenden Industriegebiet von Brüssel.

Bei Erreichen unseres Etappenziels war unsere Reisemotivation auf dem Tiefpunkt angelangt. Mich plagten seit Tagen Knie- und Gesäßschmerzen. Sie beeinflussten unser beider Tempo als auch Laune erheblich. Nicht mal die kleine Flasche französischen Weines, die wir für den Anlass extra besorgt hatten, liess ein Hochgefühl aufkommen. In dem Moment sprachen wir erstmals ernsthaft darüber, die Reise abzubrechen. Zum Glück kreuzte in Brüssel zufällig eine gute Physiotherapeutin unseren Weg (danke Dominique!). Sie zeigte mir ein paar Dehnungsübungen für den Radalltag und ich besorgte  mir einen extrabreiten Gelsattel. Ein paar Tage später fiel mir das Rad fahren wieder leicht wie eh und je, sodass wir unsere Reise beschwingt fortsetzten.

Bisher Unbekanntes:

• Landesweit flächendeckendes Radroutennetz (siehe www.fietsnet.be/routeplanner)
• Radwege fernab des Strassenverkehrs entlang von städteverbindenden Kanälen
• Häufiges überholt werden von radelnden Pensionisten
Hausboote als Wohnsitz, deren Anlegestellen mit Postkasten und Fahrradabstellplatz ausgestattet sind
Brotautomaten an Landstrassen

Bildergalerie Belgien >>