Der nächtliche Umtrieb

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slow bike calendar Frankreich, 09.05.-11.05.2012

Bei Ablegen der Fähre in Dover, Großbritannien hatten wir uns keine Gedanken über die bevorstehende Zeitumstellung gemacht. Als wir aber im Hafen von Dünkirchen ankamen, stellten wir erschrocken fest, dass es wegen der einstündigen Zeitverschiebung bereits 21 Uhr war. Unverhofft dämmerte es, als wir losradelten. Mein Vorschlag, unser Zelt gleich hier im Hafengebiet aufzustellen um einer Nachtfahrt zu entgehen, kam bei Nora nicht gut an. Sie bestand auf der geplanten Hotelübernachtung. Also fuhren wir trotz unserer Nicht-im-Dunkeln-Radfahrregel der einbrechenden Nacht entgegen.

Summa summarum wurden wir erst 4 Stunden später, nach vielen Radkilometern und zwei ausgebuchten Hotels, am Bahnhof von Dünkirchen endlich fündig. Völlig übermüdet fielen wir zwei dort nach Mitternacht in unsere Betten. Tags darauf verflüchtigte sich dank dem ausgezeichneten Frühstück mit frischen Schokoladencroissants auch mein Unmut über diesen nächtlichen Umtrieb.

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