"Can you not do it?"

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slow bike calendar Georgien, 02.06.-01.07. + 04.07.-07.07.2011 slow bike

... fragte Doktor Nadja Japarashvili Roman. Ihre Frage bezog sich darauf, ob Roman an Nora Injektionen verabreichen kann. Wir sassen im Schlamassel. Wir hatten uns mit Bakterien angesteckt deren Behandlungsdauer nicht absehbar war. Unser Immunsystem durchkreuzte unsere Reisepläne. Unser Aufenthalt in Georgien verlängerte sich daher um 3 Wochen.

Tbilisi, die einzige georgische Millionenmetropole, war unser Hauptaufenthaltsort. Geradelt sind wir im Monat Juni nur 200 km. Dafür hatten wir ausreichend Zeit für Ausflüge und freuten uns besonders, dass Noras Eltern spontan auf Besuch kamen.

Die etwas englischsprechende Ärztin im Krankenhaus fanden wir mithilfe der Tochter unseres Homestays. Doktor Nadja war äusserst hilfsbereit und kompetent. Es traten jedoch laufend Missverständnisse auf:

• Immer wieder fragte sie uns wann wir wieder zur Nachkontrolle kommen würden.
• Sie traute uns zu, dass wir uns gegenseitig Medikamente injizieren. Uns bereitete dies weitaus mehr Kopfzerbrechen.
• Es wurden uns Medikamente verschrieben, die man bis maximal 20 ° Celsius lagern muss. Undenkbar beim Radeln im Juli in Kasachstan.

Erlebenswertes:

• Unbeschreibliche georgische Gastfreundschaft: Einladungen zu Speis und Trank, Freundschaftsangebote etc. Ein Dialog dazu:
    • Georgischer Polizist an der Grenze: „Do you have any friends in Georgia?“
    • We: „No.“
    • Georgischer Polizist: „Then I am your friend. I give you my phone number and you call me and we have dinner together when I am off work.”
• Einzigartig gute und vielfältige Küche: aromatische Tomaten, immer frische Kräuter und grosse Auswahl für Vegetarier (Khinkali, Katchapuri, Lobio on Ketsi, Lobiani etc.)
Wandern im grossen Kaukasusgebirge an der Grenze zu Russland
• Ein Zugführer hupte und winkte uns freundlich aus seiner Lokomotive zu, als wir parallel zum Personenzug radelten

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