Von Mäusen & Aktenzeichen

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slow bike calendar Kambodscha, 20.01.-14.02.2012 slow bike

Wir verweilten in Kep, einer Stadt am Meer, in der der Tourismus noch nicht wirklich Einzug gehalten hat, bekannt durch den Krabbenmarkt und den vorgelagerten Inseln. Einen idyllischeren Urlaubsort konnten wir uns beide nicht vorstellen.

Während Nora in unserem Bungalow am WC sass, stiess sie plötzlich einen lauten Schrei aus. Eine Maus kam aus der Toilette unters Bett geflitzt. Kurze Zeit später stand der Sicherheitsbeauftrage des Gästehauses in der Tür, wohl durch den Lärm verunsichert. Mithilfe der Reinigungsfrau, die auch herbei eilte, war die Maus in kurzer Zeit gefangen. Der Sicherheitsmann hielt der Reinigungsfrau in einem unbeobachteten Moment die Maus am Schwanz baumelnd zum Scherz vor die Nase. Nach aussen hin behielt sie ganz professionell die Fassung, doch das Zucken, das sie vor Schreck durchfuhr, war nicht zu übersehen. Daraufhin bogen wir uns alle vor Lachen.

Trauriges:

• Ehemalige Folterstätten und Massengräber von Zivilisten aus der Zeit des Regimes der Roten Khmer übers gesamte Land verstreut
• Tägliche Begegnungen mit Minenamputierten in einem der am stärksten verminten Länder der Welt

Skurriles:

• Gekochte Eier mit Küken als Snack
• Unglaublich kreativ be- und überladene Verkehrsmittel (siehe Fotos)

Wunderbares:

XX/XY ungelöst: Seit China sind wir zu dritt unterwegs. Noras Bauch rundet sich und wir erwarten gespannt eine der grössten Veränderungen unseres Lebens!

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