Einsame Insel mit Tücken

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slow bike calendar Kroatien, 13.-24.04.2011

Stellt Euch vor Ihr seid auf einer Insel, die alle Stücke spielt: Meer, Sonne, türkisblaue Buchten, die Dank der Vorsaison ohne Menschen auskommen und ihr habt einen idealen Zeltplatz auf einer Anhöhe mit Meerblick und sandigem Untergrund gefunden. Was könnte da noch schiefgehen?

Die Lebensmittelversorgung zum Beispiel! Wir waren bestens vorbereitet auf die Zubereitung einer festlichen Letscho-Reiskombination, aber unser Benzin-Kocher war es nicht. Da sass Roman bei seinem (noch selten benutzten) Kocher und verzweifelte. Es endete damit, dass er ihn in seine Einzelteile zerlegte und mit Bernhards (fortan nur noch „Burn“ genannt) Hilfe die Kocherdüse auswechselte. Nicht dass er danach einwandfrei funktioniert hätte, aber letzten Endes hat es nach viel Spritverbrauch doch noch etwas Warmes für uns 3 gegeben. Die liebliche Insel Korcula liess anscheinend kaum Wünsche offen, wenn man von kochertauglichem Benzin einmal absieht ;).

Übrigens haben wir in Kroatien radelnde Verstärkung von Burn bekommen. Er ist direkt aus Bruck an der Mur nach Zagreb angereist. Roman und ich rätselten vor seiner Ankunft noch über seine Radlertauglichkeit. (Im Stillen freuten wir uns, dass wir ihm schon eine „Trainingswoche“ voraus hatten.) Es half aber nichts: Wir mussten feststellen, dass er uns leistungssportlich überlegen ist.

Meine Eindrücke:

  • Von Nord- bis Südkroatien erfreuten wir uns am Anblick von Weingärten. Vor allem die Halbinsel Peljesac ist für ihre Rotweine bekannt.
  • Nicht nur der Preisstandard kann mit mitteleuropäischen Gefilden mithalten.
  • Kroatien weiss sich touristisch bestens zu vermarkten.

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